Umfrage: Götter und gottgleiche Wesen.

  • Wieviele göttliche Wesen gibt es in euren Spiel? 27

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Ich würde gern eine kleine Umfrage starten wie viele göttliche Wesen es in euren Spielen gibt.

    (Bei mehreren Spielen lässt die Umfrage bis zu 3 Antworten zu),

    (Ihr könnt auch gerne die Namen in den Thread schreiben und über das Thema diskutieren)



  • Bei meinem Spiel sind es drei Götter,

    deren Macht allerdings beschränkt ist,

    da sie zu der alten Theologie gehören.

    Soll heißen, dass nur noch wenige

    Menschen an diese Götter glauben.


    In der neuen Glaubenslehre gibt es

    dagegen ein mächtiges Wesen, welches

    mit einem Gott gleichgesetzt wird.

    Dieses Wesen hat wiederum gottähnliche

    Wesen unter sich.


    Möchte da jetzt aber auch nicht noch

    mehr spoilern 8o

  • Dieser Thread kommt mir/uns sehr gelegen!

    Auf unserem Discord teile ich, seit vergangenem Dienstag, Wissenwertes über die Welt von Wings of Justice mit Euch und diesmal ging es passenderweise um Götter. :m_wink:

    Trinität der Götter


    Das Ewige Feuer


    Einst wart das "Ewige Feuer". In ihm schlummerte die Essenz des Lebens, doch wann immer der Wille dieser aufbegehrte, sich zu manifestieren, schürte er die alles verzehrenden Flammen des Todes, die diesen indes wieder verschlangen.

    Ein Zyklus, der unentwegt fortbestand. Chaos.


    Wann immer das Leben aufbegehrte und abermals verschlungen wurde, hinterließen die Mächte, die unablässig aufeinander prallten, im Zentrum des ewigen Feuers ein kleines Fragment. Niemand vermag zu sagen, wie viele Äonen Chaos regierte, doch eines schicksalhaften Tages hatten sich die abertausenden Fragmente zu einer Einheit geformt. Eine Barriere, die es vermochte das Flammenmeer zu teilen, Chaos Einhalt zu gebieten, dem Leben Raum zu gewähren und die Flammen, die danach lechzten, es zu verzehren, zu zügeln.


    Die Windgöttin - Etasiaé - wart geboren und mit ihr auch Incendi und Purgatos - die Feuergötter-Zwillinge.


    Etasiaé


    Geboren aus dem "Ewigen Feuer" selbst, ist einzig sie es, die es vermag, die Feuergötter-Zwillinge zu bändigen und ihnen Einhalt zu gebieten, auf dass das sensible Gleichgewicht von Leben und Tod gewahrt bleibe.


    Incendi


    Dem "Ewigen Feuer" entsprungener Feuergott-Zwilling, Flamme der Schöpfung, Bewahrer des Lichts des Lebens und Bruder Purgatos'.


    Purgatos


    Feuergott-Zwilling Incendis, Flamme des Jenseits und Hüter der Seelen.

  • Finde das Thema Götter sehr interessant, aber es kann meiner Erfahrung nach auch ein paar Plotholes aufbringen gerade wenn es darum geht, warum ein allmächtiger Gott eine bestimmte Sache eben macht oder nicht macht (Siehe Theodizee).

    Deshalb schränke ich die Göttlichen Wesen in meiner Geschichte immer etwas ein indem ich ihnen einen ebenbürtigen Gegenspieler zuordne oder ich erschaffe mehrere Götter, die sich in ihren stärken aufheben und/oder ergänzen.

    Ich finde generell stellt ein Gott für mich alles dar. Also auch das Gute wie das Schlechte, halt eben alles was es gibt, einschließlich nichts. Im grunde genommen also das Gleichgewicht selbst.

    Passend dazu ein bisschen philosophischer Gehirnsport am Rande:

    Nichts kann nicht existieren ohne irgend einen Bezugspunkt.

    Vielleicht ist das aber nur ein Gedanke, der daraus entsteht, weil wir nunmal Menschen sind und immer in einem Bezugssystem denken. Wir können uns Nichts einfach nicht vorstellen, was nicht heißen muss, dass es nicht existieren kann.

    Ups das wurde jetzt doch ein bisschen sehr philosophisch, aber ich hoffe ich konnte das ein oder andere Hirnzellchen anregen oder inspirieren :D

    LG

    -Morgana

  • Es passt gerade dass ich mit dem Ersten Teil der Schöpfungsgeschichte fertig bin:


    Dampftraum hat 15 Göttliche Wesen.

    Falls wer den Text nicht im Video Lesen will:


    Am Anfang, so sagt man, gab es nur den ewigen Dampf der in der Leere kochte.

    Sowie die zwei Träumer, Ura & Aru die durch den Dampf schwebten und ihn formten.


    So träumten Ura & Aru Sterne, Planeten und ganze Galaxien herbei. Der Dampf formte Gestein und Staub und brachte Licht und Farbe in die Leere.


    Ungetrübt leuchteten die jungen Sterne in voller Pracht, wie es nie wieder in den Weiten zu sehen war.

    Kosmisches funkeln nie dagewesener Wunder erstrahlte im hellen Licht der Schöpfung in unendlicher Symphonie der Gleichheit und mündete in rundlichen Prismen des Scheins.


    Aus all der schönheit quillte im Zentrum ein Licht das heller als alle anderen schien hervor.

    Ura & Aru erwachten im Schoße des Sterns Mahu und erblickten ihren wahrgewordenen Traum.


    Beide sahen eine kleine Kugel die glasperlenrein leuchtete.

    Den schönstens Planeten der beiden Schöpfer, Vapor.


    Ura & Aru sahen die Reinheit und die Einzigartigkeit dieses Gestirns und wollten ihn erhalten.


    Ura schenkte Vapor die Erde und die Wärme im inneren.

    Aru schenkte Vapor das Wasser und den kühlen Wind des Himmels.


    Und so begann sich Vapor zu drehen und kreiste fortan um Mahu.


    Ura & Aru wurden vom Schöpfen müde und machten sich bereit wieder in ihren ewigen Traum treiben zu lassen.


    Zuvor aber hinterließ Aru noch ein weiteres Geschenk.

    Aru entfernte 12 Schuppen und pflanzte sie in Uras Erde.


    Aus ihnen wuchsen zwölf Geschöpfe die fortan auf Vapor aufpassen sollten.


    Ura, entzürnt über diese selbstlose Tat von Aru seine Makellosigkeit zu opfern um Vapor zu schützen, trennte sich vom Haupte ein einziges Haar dass auf Vapor herunter glitt, in das Wasser Arus.


    Aus dem Haar wuchs ein einziges Geschöpf, Novo.


    Ura & Aru kehrten entzweit in den Traum zurück und versanken schlummernd und träumend im Dampf und wurden seither nie wieder gesehen.

  • In meinem Spiel gibt es Elementare Götter wenn man sie so nennen kann: Feuer, Wasser, Erde, Licht und Schaden

    Aber in einigen Dörfern gibt es einige unterschiedliche Glaubensrichtungen die auf starken Abenteurern der Vergangenheit beruhen, aber das erweiter ich nach Bedarf :D

  • Hab zwar kein Spieltitel o.ä. aber mich würde mal interessieren was du genau als "Gott" definierst Jitsu

    Alles was ich sage ist nicht persönlich zu nehmen und bezieht sich idR auf das aktuelle Thema.
    Rechtschreibfehler sind bitte zu sammeln und im richtigen Papierkorb zu entsorgen.

  • Habe es extra wage gehalten weil es natürlich je nach Spiel eine andere Definition davon gibt was ein Gott ist. ,

    Gerne darf hier darüber diskutiert werden.


    In einem Aquarium Spiel könnte der Besitzer des Aquariums ebenso eine Art Gott sein der über die Fische bestimmt.

  • In Charon - Zhetan Chronicles gibt es 7 Götter/göttliche Wesen, die auch allgemein als die "Arkanen" bekannt sind, die Welt mit Leben erfüllt haben und über sie - zum Wohle aller - herrschen.

    1.  Der Schöpfer: Er hat die Arkanen erschaffen und mit der Macht und dem Wissen versorgt, die Welt nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Mehr ist über ihn nicht bekannt. Selbst seinen Namen wissen nur die Götter selbst.
    2. Seraphia die Erhabene: Herrin des Lichtes und der Gerechtigkeit. Hüterin der Seelen. Sie brachte Recht und Ordnung in die Welt der Menschen und hat den Orden des Schwert und Schildes der Arkanen gegründet, um den göttlichen Willen durchzusetzen. Sie fungiert als Anführerin der Arkanen und hat bei allen Entscheidungen das letzte Wort.
    3. Gaia die Allmutter: Herrin der Erde, Natur und Fruchtbarkeit. Schutzpatronin der Bauern und Handwerker. Ihr ist das Leben in all seinen Formen und die Gemeinschaft ans Herz gewachsen.
    4. Urania die Fördernde: Herrin der Winde und des Klimas. Schutzpatronin der Händler und Gelehrten. Sie treibt die Menschen an, ihr volles Potential zu entfalten und entlang des Pfades zu gleiten, den die Götter für sie ausersehen haben.
    5. Aquaria die Aufopfernde: Herrin der Flüsse und Meere. Schutzpatronin der Seefahrer und Heiler. Neben Gaia und Meridia ist sie den Menschen am nächsten und ermutigt sie, auch untereinander Verantwortung und Fürsorge zu übernehmen.
    6. Meridia die Leidenschaftliche: Herrin des Feuers und der Sonne. Kriegsherrin und Schutzpatronin des Buntvolkes. Sie schürt den Funken im Herzen der Menschen, leidenschaftlich nach Erfolg zu streben, egal in welcher Lebenslage; Ob auf dem Schlachtfeld oder im Schlafgemach, Meridia unterstützt den Menschen in allem, was die innere Flamme lodern lässt.
    7. Charon der Finstere: Ehemals Mitglied der Arkanen, doch da er der üblen Macht Obscurus' erlag, verwirkte er seinen Anspruch und Namen und wurde fortan als "Charon" benannt in die Unterwelt verstoßen, als er versuchte, seine Schwestern zu stürzen.

    Auch wenn die Arkanen im Charakter sehr unterschiedlich sind, so eint sie doch die Absicht, die Menschen in der oberen Welt anzuleiten, um dem Willen des Schöpfers gerecht zu werden. Und ein jeder, der diese göttliche Ordnung zu stören versucht oder ihre Herrschaft ablehnt, ist ein Feind. Allen voran natürlich der Finstere und die düstere Macht von Obscurus.

  • In TSC werden grundsätzlich zwei Götter verehrt.

    Ymera, Göttin des Lebens, Lichts, der Entstehung und noch vieles mehr.

    Xanu, Gott des Todes, der Dunkelheit, des Endes und noch vieles mehr.


    Beide Gottheiten werden von allen Völkern und Rassen angebetet - je nach Kultur kann es aber vorkommen, dass nur bestimmte Aspekte verehrt werden oder gar ein komplett eigenes Abbild geschaffen wird.


    Grundsätzlich würde man meinen, Ymera wäre die gute Göttin und Xanu der böse Gott. Geschichtlich gesehen sind sie beide jedoch neutral und achten auf das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod und generell auf den Zustand der Welt.

    So soll zB Ymera vor vielen Jahren zB einem Goblin-Stamm die Fruchtbarkeit genommen haben, da sie sich wie Ungeziefer vermehrten und das Gleichgewicht der Völker gefährdet haben.

    In einer anderen Geschichte soll Xanu den Tod eines Königs verweigert haben, da dessen Tod die Reiche ins Chaos gestürzt hätten.

    Und noch viele weiterer solchen Gescgichten über die Taten der Götter gibt es.


    Die Suntouched jedoch wandten sich vor unzähligen Jahren von den Göttern ab, da sich unter ihnen eine eigene göttliche Macht manifestiert hatte - der Goldene.

    Anders als bei Ymera und Xanu beruht die Existenz des Goldenen nicht nur auf Geschichten und Wundern - der Goldene existiert mitten unter den Suntouched und residiert in deren Hauptstadt.


    Diese Tatsache ist natürlich für den Rest der Welt Blasphemie und ein weiterer Grund das Volk der Suntouched zu hassen und zu verstoßen.



    Sofern gewünscht, kann ich gerne mal im Vorstellungspost von TSC einen umfangreichen Lore-Beitrag zum Thema Götter schreiben. :)


    LG Nemo

    "How should a monster ever change when nobody cares for it?" - Nemo, The Sunstone Chronicle

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  • Also ich musste oder eher habe 3 Sachen angeklickt, denn einmal besitze ich Spiele in denen Götter nicht existieren oder keine große Bedeutung finden, als auch Spiele in denen es einen Gott oder sogar mehrere gibt.


    Ich finde es persönlich ja sehr cool, wenn man eigene Götter einbaut, die auch eingebundene Geschichten besitzen und von einigen NPCs auch genannt und angebetet werden. Ein wenig wie in Skyrim halt, wo diese anscheinend auch wirklich in der Welt präsent sein können, dabei finde ich das nicht so wichtig, hauptsache man kann ein wenig nachvollziehen wieso es sie existiert. Es macht mir auf jeden Fall Spaß solche Geschichten heraus zu finden und sie in RPG zu entdecken, vor allem wenn es dann zu den Göttern tolle Kirchen oder Tempel gibt!! :DD


    Ein muss sind Götter aber wie gesagt auch nicht, da sie oft nur eine Erwähnung sind, wenn sie nicht ebenfalls präsent sein können. (;

    Sollte also jeder für sich selbst entscheiden, meiner Meinung nach.

  • Cooles Thema, welches auch stets viel Interpretationsspielraum mitbringt! :)


    Bei "The Untamed Wild" gibt es keine personifizierten Gottheiten. Stattdessen bringen die Menschen verschiedenen Aspekten der Natur großen Respekt entgegen.

    Geburt und Tod als ein ewiger Kreislauf und fester Bestandteil, sowie immer wieder eintretende Ereignisse im Positiven wie auch Negativen versuchen die Menschen durch Rituale zu beeinflussen.


    Aufgrund der gefährlichen und dominanten Fauna werden lediglich manche Kreaturen von großem Alter und Macht von "Stämmen" inmitten der Wildnis verehrt, welche durch regelmäßige Opfergaben eine schwankende Sicherheit vor diesen Wesen genießen.