Ein Horror für jeden RPG-Maker Entwickler

  • Ich stimme da Jitsu zu
    (mit der kleinen Korrektur, dass Unityspiele sehr schnell als solche zu erkennen sind, da die meisten Fake-Games die Umsonstversion nutzen und diese einen Unity-Splashscreen am Anfang abspielt ;) ).

    Stellt euch vor, die Entwickler von z.B. Witcher 3 würden uns schreiben und sagen, dass sie entäuscht darüber sind, dass wir unsere Werke als Spiele bezeichnen - ohne sie je gespielt zu haben :huh:

    Bei 3 Millionen Abbonenten und 63 Tausen Followern würde wohl mein Projekt auch durch kommen :D

    Die Kunst liegt ja darin, erstmal so überaus zahlreiche Menschen für seine Sache zu begeistern.

  • Stellt euch vor, die Entwickler von z.B. Witcher 3 würden uns schreiben und sagen, dass sie entäuscht darüber sind, dass wir unsere Werke als Spiele bezeichnen - ohne sie je gespielt zu haben

    Da hast du wohl Recht! Sehr voreingenommen von mir! Ich habe den Tweet gelöscht. Auch wenn ich ihm gerne was dazu sagen möchte, Geld ausgeben werde ich dafür nicht! ^^

  • ZwenZockt Kein Stress, ich kann dich jedenfalls gut verstehen. Zumal du ja das gleiche Grafikset benutzt, aber dir bei den Maps sehr viel mehr Mühe gibst.
    Auch DerKIAS Kias kann ich verstehen, wenn er sich über die "billigen" Adult Games aufregt.

    Ich habe gelernt, dass für den Erfolg eines Spieles sehr viele Faktoren zusammenkommen, viel mehr als man am Anfang seines Dev-Daseins vermuten würde.
    Viele dieser Faktoren sind auf den ersten Blick "unsichtbar" und haben oft auch gar nicht so viel mit dem Spiel selbst oder einem bestimmten Aspekt des Spiels (wie Mapping etc.) zu tun.
    Ein gutes Beispiel ist das Kickstarter-Spiel, das BoandlkramerGames geteilt hat. Es sieht auf den ersten Blick weniger hochwertig aus - aber das Thema ist absolut einzigartig (zumindest kannte ich bisher kein Spiel, in dem man einen Arbeitssuchenden spielt), was die anderen eventuellen Schwächen in den Augen vieler potentieller Spieler mehr als aufwiegen wird.

    Wir dürfen niemals vergessen, dass unsere Spiele nicht für andere Entwickler, sondern für Spieler sind - und diese haben manchmal ganz andere Anforderungen an ein Game, als wir vermuten würden.

  • Krasse Diskussion hier, da kommt leben rein! ^^


    Und ich stimme Mal vielen Vorrednern zu:

    Es ist unglaublich, welchen Support da manche erhalten - und wie wenig andere, die es aus meiner Sicht viel mehr verdient hätten.


    Tatsächlich wäre interessant zu wissen, WIE die das geschafft haben...

    Und warum es bei anderen einfach nicht so klappen will.


    Dass man jetzt über diverse Spiele redet und eins als Beispiel nimmt, find ich ehrlich gesagt nicht tragisch.

    Wie schon gesagt wurde - ja, der Entwickler kann sich nicht "wehren" und konstruktiv ist es auch nicht.

    Aber tatsächlich muss man damit rechnen, dass man nicht immer nur gelobt wird, wenn man sein Spiel so anpreist und es dann eher nicht so berauschend ist ;)

  • Tatsächlich wäre interessant zu wissen, WIE die das geschafft haben...
    Und warum es bei anderen einfach nicht so klappen will.

    Als sehr unterstützungsfreudiger Dude ninja_heart (soweit ich das mitbekommen habe) könntest du ja mal aus dem Nähkästchen plaudern, was dich dazu bewegt (hat), bestimmte Projekte zu unterstützen und andere wiederum nicht. ;)
    Ist natürlich kein Muss, ich denke aber, dass es einigen helfen würde, zu verstehen, welches Mindset dahinter steckt.

  • Als sehr unterstützungsfreudiger Dude ninja_heart (soweit ich das mitbekommen habe) könntest du ja mal aus dem Nähkästchen plaudern, was dich dazu bewegt (hat), bestimmte Projekte zu unterstützen und andere wiederum nicht. ;)
    Ist natürlich kein Muss, ich denke aber, dass es einigen helfen würde, zu verstehen, welches Mindset dahinter steckt.


    Nun, an sich ist das (bei mir) recht leicht erklärt:

    Was (gute!) RPG-Maker Games angeht, war ich einfach schon immer ein Riesen-Fan.


    Vampires Dawn, Unterwegs in Düsterburg, Velsarbor, Feuer um Mitternacht, ........ diese Spiele habe ich alle mehr als nur ein paar Mal durchgespielt, und alle Jahre wieder Mal.


    Mich begeistert glaube ich auch vor allem die Tatsache, dass wenige Entwickler oder meist sogar nur 1 so einen Haufen Arbeit bewältigen und ihr Können so vielseitig einsetzen.

    Und das aber doch mit dem "beschränkten" Werkzeug, das der Maker bietet, und mit dem es dann halt doch irgendwie seinen RPG-Maker Charme nicht verliert.


    Allerdings kann ich auch da nicht sagen, WARUM da so ist bzw. warum ich gerade sowas so toll finde :/


    Die Motivation zur Unterstützung anderer kommt bei mir vor allem daher, dass ich der Community hier ein bisschen etwas zurückgeben will, und aber auch daher, dass ich die Leute (zumindest in digitaler Form) ein wenig kenne. Man schreibt gelegentlich miteinander, unterhält sich, etc...

    Und ein paar € pro Monat tun mir halt nicht weh, aber andere freuen sich extrem - und dann umso besser wenn es Leute sind, die einem sympathisch sind (wie gesagt, auch wenn man sie nicht wirklich kennt und nur ein wenig in Digital-Form)


  • Mit dieser Diskussion hatte ich jetzt gar nicht gerechnet - da kommt tatsächlich etwas Leben rein!

    Ich stimme Nemo schon zu, dass ich nicht viel davon halte einzelne Spiele auf weniger konstruktive Art zu zerlegen. In der Maker-Szene war es schon damals unter Leuten wie "TrueMG" eine beliebte Unart, sich über andere Projekte zu erheben (auch wenn er neben der Polemik noch halbwegs konstruktiv blieb) und sich im Kollektiv (beispielsweise der Kommentarsektion der YT-Videos) auf einzelne (deutschsprachige) Makerleute zu "stürzen", welche die Kritik in dieser Form auch nicht immer annehmen (konnten) und dann noch schneller am Pranger standen.
    Deswegen ist das in meinen Augen ein Thema, wo man sehr genau schauen sollte, ab wann sowas in (Cyber)Mobbing ausartet. Zum Glück scheint es diesbezüglich in der deutschen Makerszene jedoch die letzten Jahre ruhiger geworden zu sein.

    Was die grundsätzliche Thematik betrifft, so hilft es wohl wirklich sehr stark zu differenzieren und aufzubröseln, was eben die Faktoren für den Erfolg waren. Wenn ich beispielsweise das Spiel aus dem offiziellen Maker-Forum nehme, so ist dessen Thread bereits 6 Jahre alt. Es kann gut sein, dass es gerade zu Zeiten der ersten Maker-Steam-Sale-Welle einen riesigen Schwung neuer Maker-Fans gab, welche sich im internationalen Raum tummelten und dort wegen der englischen Sprache aktiver waren, als die etlichen deutschen Foren, welche im letzten Jahrzehnt kamen und wieder gingen.
    Die "Art" des Spieles ist natürlich auch ein Punkt, ebenso wie vielleicht eine gewisse Prise Orientierung des Einzelnen an den Trends der Mehrheit -> Spiel wird gehyped, also muss da was dran sein.
    In dem anderen Beispiel wurde bereits erwähnt, dass der Ersteller bereits zuvor auf andere Weise eine große Anzahl an Unterstützern durch seine Musik sammelte.

    Man kann es also alles in allem schwer auf 1-2 Eigenschaften herunterbrechen, wenn auch "versteckte" Elemente (wie eben der offizielle Erst-Release des Ace auf Steam) durchaus ihre Spuren hinterlassen haben könnten und es um den Maker nun wieder einen Ticken ruhiger geworden ist als zu diesen Glanzzeiten.

  • Ich bin auch immer wieder verwundert, wenn ich auf Steam oder in den englischen Foren sehe, welche Spiele dort viel Aufmerksamkeit bekommen. Beim Großteil der RPG Maker auf Steam, die aus RTP-Grafik, eingekauften Bildern dickbusiger Frauen, Standardkampfsystem-Gegrinde und absurden Dialogen bestehen, stellen sich mir die Nackenhaare auf.

    Aber ich frage mich bisweilen, ob wir als Entwickler repräsentativ für die potenzielle Spielerschaft sind. Vielleicht hat man, wenn man selbst in der Szene drinsteckt, eine Aversion gegen Dinge, die man schon zu oft gesehen hat oder die - wie man durch das selber entwickeln weiß - sehr "billig" umgesetzt sind. Vielleicht ist man viel kritischer. Und reine Spieler sehen hingegen einfach nur: "Hey, das sieht grob aus wie die Spiele, die ich gerne auf dem Super Nintendo gespielt habe, cool."


    Beim Aufhänger aus diesem Thread glaube ich übrigens, dass es sich wirklich aus der Popularität des Entwicklers dank der Musikkarriere ergibt. Die Unterstützungssumme finde ich angesichts von 3,3 Abos sogar gering und lässt darauf schließen, dass das Spiel an sich nicht zieht.


    Trotzdem gönne ich allen, die mit dem RPG Maker Spiele verkaufen, irgendwo auch ihren Erfolg. Ich habe selbst schon Spiele über Steam gekauft, obwohl ich ein Dutzend weit besserer RPG-Maker Spiele kostenlos aus den Foren hätte laden können. Etwa die Space Pilgrim-Reihe und das deutsche Spiel Hybris, ohne dass ich es je installiert habe. Einfach nur zur Unterstützung und weil ich es cool fand, dass ein deutscher Entwickler aus der Community den Schritt zu Steam gegangen ist.


    Bloß ich verstehe es halt wirklich nicht, wieso manche Spiele erfolgreich sind und andere nicht. Bisweilen kommt es mir so vor, dass die internationale Szene ganz andere Maßstäbe bzw. Vorlieben hat. Sowas wie die Reise ins All oder Unterwegs in Düsterburg, die für mich quasi die Speerspitze des RPG Makers sind, kenne ich international gar nicht. Nicht so humorvoll, nicht so einzigartig. Das Meiste (auf Steam und das, was ich so in den Foren verfolge) ist viel mehr standardisiert, fast schon formelhafte Epic-Fantasy. Vielleicht kommt es gerade deshalb gut an.


    Vielleicht kennt ja auch jemand von euch das RPG-Maker-Spiel "Doom & Destiny". Das hat bei Steam bei über 1500 Bewertungen 96% positive Bewertung. Gibts mittlerweile auch für Android. Mir wird das auch immer wieder vorgeschlagen und ich habs mir deshalb zeitweise im Lets Play gegeben und ich fand das vom Humor so dermaßen platt und vom Mapping so austauschbar. Hätte mir jemand das im Forum gezeigt, hätte ich eine Eingruppierung als Trash-Spiel erwartet, aber hat halt über 1500 Bewertungen bei einem Verkaufspreis von 10€.


    Die ganzen "Porno"-Titel sind noch mal eine ganz andere Kategorie, glaube ich. Ich rede nicht von so einzigartigen, grafisch herausragenden Sachen wie Peninja, sondern von miesen RTP-Titeln mit Nacktbildchen zwischendrin. Für mich absolut unverständlich, wie sowas auf Gegenliebe stößt, aber andererseits muss ich nur einmal Deviantart durchbrowsen und wundere mich gar nicht mehr, was so das Favoritengenre der Internet-Community zu sein scheint.

  • Ich kann Dezue nur zustimmen.

    So doof das auch ist, aber Leute geben für jeden Schnulli Geld aus. Die Frage ist, wie man sie dazu motivieren will.
    Und so viel Herzblut wir auch in unsere Projekte stecken, uns muss letztlich auch bewusst sein, dass wir Fans auch erstmal gewinnen müssen. Die sind ja alles keine Telepathen und müssen von unserem Zeug erstmal erfahren, wenn es sich denn nicht eindeutiger absetzen kann.
    Und je weniger Mainstream-fähig das Werk ist, desto kleiner kann die Zielgruppe auch ausfallen.
    Das ist die Tragik des Künstlers: Richtige Wertschätzung gewinnt man zu Lebenszeiten nur durch Glück, Mühe und eben Vitamin B. Es reicht halt nicht, auf die deutsche Community zu hoffen (außer man ist Marlex und zieht an der Nostalgie vieler deutscher Nerds), sondern man muss sich dann auch expandieren und Reviewern, Let's Playern und Streamern auf den Geist gehen.

    Zur generellen Kritik: Es ist legitim, über Projekte auch ohne Anwesenheit der Entwickler zu sprechen und auch mal vom Leder zu ziehen (ist ja nur menschlich), ohne konstruktiv zu sein. Nur sollte man im öffentlichen Rahmen halt mit dem Lästern und Mutmaßen über die Person des jeweiligen Entwicklers etwas zurückschrauben, wenn es zum einen keine Relevanz zum Thema (dem Spiel) oder nur auf Hörensagen basiert.
    Letzteres war immer eine ziemliche Unart in der deutschen Maker-Community. Muss wohl die Edgelord-Phase der jeweiligen Kritiker gewesen sein, kA.
    Kurzum: Sich über Spiele und ihre Entwickler auszulassen, ist in Ordnung, solange es nicht unter die Gürtellinie geht. Besonders, wenn im weiteren Kontext auch nichts dramatisches dranhängt. Will sagen: Wenn jemand ein schlechtes Spiel verkauft, ist das nochmal was anderes, als wenn jemand Spieler um ihr Geld betrügt oder sein Spiel z.B. als Plattform für Rachefantasien (siehe etliche "Fungames" in der deutschen Szene) benutzt.
    Da muss man schon differenzieren. xD

    MfG Sorata der Schilderich

  • Zwar kann kein Entwickler den Spielern verbieten, ihre Meinung zu sagen, aber eines darf er schon einfordern: Dass die Spieler so gut es geht auf Polemik verzichten.


    Ich glaube, dass nur sehr wenige Entwickler mit voller Absicht ein schlechtes Spiel entwickeln (und selbst wenn, sie dürfen es). Mal abgesehen davon, dass herrlich darüber gestritten werden kann, was gut und was schlecht ist, könnte es sein, dass die niedrige Qualitätsstufe des Spiels für die Entwickler in Ordnung ist (oder sie setzen andere Schwerpunkte als man selbst setzen würde). Vielleicht ist sogar die Zielgruppe zufrieden. Man müsste schauen, ob die Spender in den genannten Fällen ihre Spende bereuen.


    Legend of Cenama hat auf Steam 23 positive Reviews und ein negatives. Die Menge ist zwar nicht wirklich repräsentativ, aber zumindest ist das Spiel dem Augenschein nach nicht sonderlich umstritten.


    TBG

    Zitat

    sondern von miesen RTP-Titeln mit Nacktbildchen zwischendrin. Für mich absolut unverständlich, wie sowas auf Gegenliebe stößt,

    Die Spiele werden vermutlich aus den gleichen Gründen gespielt, aus denen Pornos geschaut werden. ;-) Letztere wären eigentlich effektiver, aber vielleicht schätzen die Spieler ja gerade die Interaktivität.

  • Ich stimme Dezue ebenfalls zu.


    Bevor man sich nur darauf fokussiert, dass ein anderes Spiel sehr viel Aufmerksamkeit bekommt, ist es konstruktiver sich zu fragen, wo diese Aufmerksamkeit herkommt. Die Frage ist also: Was hat dieser Entwickler richtig gemacht, dass sein Spiel einen Hype auslöst, der ausreicht, um damit eine so erfolgreiche Kickstarter-Kampagne auf die Beine zu stellen? Vielleicht können wir etwas daraus lernen. Sehr wahrscheinlich sogar.


    Lass mal lieber darüber reden: Was ist nötig, um ein Spiel erfolgreich zu vermarkten?


    Ich glaube, dass der Youtuber, um den es hier auf den letzten Seiten des Threads ging, etwas hat, dass von uns kaum einer so wirklich besitzt: Eine richtige Fanbase. Seine Reichweite dürfte ihm hier sehr in die Karten spielen. Viele von uns halten sich hauptsächlich in RPG Maker-Foren auf, so wie es auch die meisten Entwickler tun, die irgendwann mal mit dem Maker oder einer vergleichbaren Engine angefangen haben. Wir sind sozusagen Entwickler unter sich. Wir sind auf Internetseiten unterwegs, auf denen wir von anderen Entwicklern Feedback für unseren Content bekommen; jedoch nicht von Spielern. Es fehlt möglicherweise an Reichweite und Außenwirkung. Einige Entwickler haben Facebook-Seiten für ihre Spiele erstellt oder sind zusätzlich auf Twitter aktiv. Aber sind die Leute, die unserem Content auf den jeweiligen Seiten folgen, nicht dieselben, die uns sowieso auch in den RPG Maker-Foren folgen? Generieren wir dadurch wirklich ein Mehr an Reichweite?


    Vielleicht ist das ein ganz praktischer Ansatz: Wie (und wo) generiert man Reichweite? Was muss man tun, um andere Menschen für seinen Content zu begeistern? Und über welches Medium erreiche ich meine potentielle Zielgruppe?


    LG Tw0Face

  • Vielleicht ist das ein ganz praktischer Ansatz: Wie (und wo) generiert man Reichweite? Was muss man tun, um andere Menschen für seinen Content zu begeistern? Und über welches Medium erreiche ich meine potentielle Zielgruppe?

    Ich finde das ist ein wichtiger Ansatz, der uns alle Interesiert! Dafür eröffene ich jetzt einen eigenen Thread, wo wir ja unsere Erfahrungen teilen können.

  • Zitat

    sondern von miesen RTP-Titeln mit Nacktbildchen zwischendrin. Für mich absolut unverständlich, wie sowas auf Gegenliebe stößt,

    Die Spiele werden vermutlich aus den gleichen Gründen gespielt, aus denen Pornos geschaut werden. ;-) Letztere wären eigentlich effektiver, aber vielleicht schätzen die Spieler ja gerade die Interaktivität.

    Das ist mir natürlich klar. Aber ich sehe es wie du, dass dafür eigentlich bessere Optionen zur Verfügung stünden. Und ich glaube, dass die Spiele wahrscheinlich besonders dann befremdlich wirken, wenn man nicht der Zielgruppe entspricht, also den dortigen Bildchen nicht die geringste Erotik abgewinnen kann.


    Die Diskussion, wie man eine Zielgruppe generiert, ist aber sehr interessant. Aus der RPG Atelier Community ist neulich ein Entwickler mit einem Projekt, an dem er auch schon lange arbeitet, beim Crowdfunding übel baden gegangen. Von daher freue ich mich auf die Diskussionen dazu im separaten Thread.


    Wahrscheinlich ist die beste Vermarktungsmöglichkeit, dass man sich als Community zusammentut: Ein paar machen innerhalb von ein paar Wochen simple RTP-Levels, die Zeichenbegabten steuern erotische Hentaizeichnungen bei, wir hauen das Ding bei Steam raus und es wird ein Riesenerfolg. Die Bekanntheit nutzt man dann, um über die entstandene Fanbase die eigentlichen Projekte zu vermarkten. Sofern man dann überahaupt noch zum makern kommt, weil man mit Geld zählen und Havannas rauchen in der mit den Millionen erworbenen mallorquinischen Finca nicht schon genug beschäftigt wäre.

  • Ein paar machen innerhalb von ein paar Wochen simple RTP-Levels, die Zeichenbegabten steuern erotische Hentaizeichnungen bei, wir hauen das Ding bei Steam raus und es wird ein Riesenerfolg.

    Ich musste beim Lesen sehr schmunzeln, weil ich diesen Satz so oder so ähnlich schon öfters gehört habe (ich bin mir natürlich bewusst, dass du das mit einem Augenzwinkern geschrieben hast ;) ).

  • Ein paar machen innerhalb von ein paar Wochen simple RTP-Levels, die Zeichenbegabten steuern erotische Hentaizeichnungen bei, wir hauen das Ding bei Steam raus und es wird ein Riesenerfolg.

    Wenn es etwas mehr als ein paar Wochen sein dürften könnte ich ein Konzept und ein rudimentäres Pokemon KS beisteuern, hier mein Salespitch:


    1. Erkunde einen Turm voll mit leichtbekleideten Monstergirls...

    2. ... mit einem Slime als Main Charakter...

    3. ???

    4. Profit.


    Hier mein Lebenslauf.


    Bei Interesse bitte euren Agenten mitteilen sich mit meinen Agenten in Verbindung zu setzen. ;)

  • Alles sehr interessant :D


    Ich stimme dem schon zu, dass viele Spiele Finanziell unterstüzt werden die nicht umbedingt "gut" sind, allerdings ist diese Behauptung nur auf meine "Augen" und somit Meinung beschränkt. Es gibt sicher auch viele Spiele die in anderen Augen echt sper sind.


    Ich persönlich bin nicht gern ein "Unterstützer" außer ich bin mir bei den Dingen zu 100% sicher. Bei Dezue z.B. würde ich mich überwinden gerne mit finanzieren da mir der Artstil echt gut gefällt und die Spiele einen Humor haben den ich mag.

    Andere Spiele hingegen eher weniger. Das liegt halt alles im Auge des Betrachters.

    Das bin ich bei richtigen Entwicklern wie auch bei Indie-Entwicklern derselben Meinung.



    Jetzt um mal zum Thema "Hentai Games"


    Ja es gibt davon viele die echt grützig sind, aber!

    Ich kenne einige die haben zwar diese ganze Sex-Thematik mit drin, haben aber auch echt ausgefallen System was das Gameplay angeht.

    Besonders Japanische Spiele sind da sehr weit vorne.

    Solche Systeme kannte ich vorher nicht bzw. gab es die vllt schon aber Sie waren mir unbekannt. Wie z.B. ein Puzzle-RPG welches ich mal gespielt habe.

    Ich nenne mal keine Namen, da es sicher auch Minderjährige hier im Forum geht.



    Hier mal ein Screen aus meinem Projekt zu diesem Spielprinzip um sich das ganze etwas besser bildlich vorstellen zu können:

    ddcyy74-5b5e8d10-925d-4cbb-a713-44432c6a5a61.png?token=eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiJ1cm46YXBwOjdlMGQxODg5ODIyNjQzNzNhNWYwZDQxNWVhMGQyNmUwIiwiaXNzIjoidXJuOmFwcDo3ZTBkMTg4OTgyMjY0MzczYTVmMGQ0MTVlYTBkMjZlMCIsIm9iaiI6W1t7InBhdGgiOiJcL2ZcLzdjZWM2YmY3LTU1YWYtNDI0ZS1hYzFiLWIxMzdhNGFkZjI1N1wvZGRjeXk3NC01YjVlOGQxMC05MjVkLTRjYmItYTcxMy00NDQzMmM2YTVhNjEucG5nIn1dXSwiYXVkIjpbInVybjpzZXJ2aWNlOmZpbGUuZG93bmxvYWQiXX0.-Yn7naT_ESUA3eYEA2LPNX4HT8MZeNRIJ0pdqZ6UxM8



    Da gibt es dann noch andere Spiele, die andere System haben, die ich jetzt aber nicht alle ausführlich erklären werde, da es zu ausschweifend wäre xD


    Ich würde aber mal sagen, beurteile ein Spiel niemals nach seinen Screen, genau wie man sagt: "Beurteile nie ein Buch nach seinem Einband".

    Es wurde ja bereits erwänht das Entwickler eventuell nur eine Geschichte erzählen wollen und kein extra Komplexes RPG erstellen.


    Das Spiel Dhux's Scar sieht z.B. Grafisch nicht sonderlich toll aus. Hier mal ein Screen:

    DSscreen02.jpgDSscreen01.jpg

    Aber die Story und die Sideview-Cutscenes sind echt toll.

    Außerdem wird das Spiel gegen Ende hin mal kurz zum VN xD


    Was ich sagen will ist folgendes:

    Man kann das ganze jetzt nicht so definieren das Spiele, die Sex-Thematiken (wenn auch nur mal Bilder), die Maps lieblos wirken oder sonst irgendetwas in irgendeiner Form nicht mit unseren Standards zusammenpasst, diese gleich als Schlecht abstempeln. Klar es gibt viele schlechte Spiele, aber es gibt auch welche die den Anschein nach schlechte, aber in Wahrheit richtige Perlen sind.


    -MfG MrSerji


    PS:

    Wenn sich jetzt jemand fragt warum ich so viele Spiele kenne. Ich bin sehr tolerant was Spiele angeht und probiere alles mal aus, was gut aussieht oder sich anhört als würde man dabei Spaß haben. Und ich würde 18+ Spiele nicht umbedingt mit Pornos gleichstellen, das sind schon verschiede Welten mMn.

    Aber jedem das seine :D

  • Wie ich sofort weiß von welchem Spiel du sprichst :D das Japanisch Original war glaube ich mit Wolfs RPG Maker erstellt. Auf Steam gibt es jetzt ein MV Remake auf Englisch. Wollte es eigentlich schon ausmachen weil ich kein Wort der Story verstanden habe und auch die "Art" nicht meins war.. aber dieses Gameplay hat mich ziemlich Motiviert. Ich stimme dir völlig zu MrSerji

  • Ja Genau, Ob das Remake mit dem MV läuft weiß ich nicht, hab nur das originale gezockt.


    Hab eben mal auf Steam nach dem Tag "RPG Maker" gesucht und fand eine Sache ziemlich interessant:

    Gefühlt 50% der Spiele auf der Ersten Seite sind Erogen bzw. wären es eigentlich. Sind dann halte verharmlost wurden um auf Steam zu kommen.