Warum erstellt ihr Spiele?

  • Was hat euch zum Maker oder den anderen Programmen verschlagen? Was ist eure Motivation Spiele zu erstellen?


    War es spielerische Freude etwas zu erschaffen? Ein Traum das Lieblingsspiel fortzuführen? Der Wunsch etwas zu verwirklichen, was schon lange in deinem Kopf existierst du du mit anderen teilen möchtest? Ein Produkt zu erstellen? Massen zu begeistern?


    Beim einen oder anderen hat sich die Motivation bestimmt auch über die Zeit gewandelt. Habt ihr mittlerweile andere Ziele als vorher?


    Gab es Sachen, die euch im Laufe eures Weges besonders motiviert haben? Inspiriert haben? Die euch ein Ziel waren?

  • Die Vorstellung und der Traum davon ein eigenes Spiel zu realisieren nach meinen Vorstellungen.

    Eine eigene Geschichte, die Wendepunkte im Spiel, etc...


    Ich liebte es Rätsel zu erstellen, zugegeben waren diese meist zu kompliziert, was ich erst lernen musste.

    Aber es hatte wahnsinnig viel Freude bereitet und es betraf immer nur einen kleinen Freundeskreis.


    Vieles davon hat sich bis heute nicht wirklich geändert. Lediglich der zeitlich limitierende Faktor.

    :s_info: Ehemalig in dieser Community als Toothless bekannt, habe ich nun meinen Künstlernamen angenommen: Cryptogene

    So manch einer kennt ja ohnehin schon meine 3D Szenen.


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  • Bei mir war es die Faszination seit Kindertagen, welche Spiele (und damals recht innovative Franchises) auf mich ausübten.

    Gerade alte Rollenspiel-Klassiker vermochten es, mich mit ihrer Atmosphäre derart zu fesseln, dass ich in diesen fiktiven Welten tief eintauchen und mitfiebern konnte. Die Soundtracks von "Diablo 2" und "Siege of Avalon", aber auch manch neurer Spiele begleiten mich seitdem.

    Dieses "Phänomen" einer massiven Sogwirkung hoffe ich irgendwann auch selbst erzielen zu können. Dabei muss es sich nicht einmal um ein RPG handeln. Auch in anderen Spiele-Genren, wie beispielsweise RTS konnte/kann ich mich teils über Stunden mit den Kampagnen beschäftigen. Und da war es egal, ob es sich um Fantasy oder Science-Fiction handelte.

    Meine Motivation hat sich im Laufe der Zeit nicht unbedingt gewandelt, als viel mehr erweitert. Lange hatte ich großen Respekt vor dem berüchtigten "kreativ auf Knopfdruck" sein oder den bekannten Crunchtimes in der Spielebranche.
    Da ich jedoch merke, dass mir in meinem pädagogischem Beruf einfach die (innere) Fiktion stark fehlt, gehe ich aktuell nach jahrelangem Hadern nun doch den Weg und versuche in ein paar Jahren zumindest als Halbtags-Entwickler tätig zu werden.

  • Spaß an der Freude XD

    Hab früher mal mit Basic versucht ein Spiel zu erstellen, aber wurde leider nie fertig, weil ich viele Dinge nicht umsetzen konnte, wie ich wollte. Dafür hat mir einfach das know-how gefehlt.

    Da kam dann der Maker grade recht ^^ Also ein altes Hobby, was man endlich verwirklichen kann :saint:

    Und dann natürlich diese Momente, wenn du ein Spiel spielst und dir bei einer Sache denkst, "also so was, das hätte ich besser gekonnt, das ist aber blöd umgesetzt hier" XDD

  • Bei mir ist es das reine Interesse an der Technik ( Software) , wie man mit einer Engine ein Spiel entwickeln könnte.

    Sobald ich dahinter gestiegen bin ist das Thema erledigt und ich schaue mir eine andere Engine an.


    Mir fehlt die künstlerische Begabung und die Zeit, alleine ein Spiel zu entwickeln.


    Wenn ich jemals so viel Zeit übrig habe, also nach der Pensionierung :) dann eventuell.

  • Ich hab schon in jungen jahren angefangen Geschichten zu schreiben, um meine Kreativität irgendwie in Frm zu bringen.

    Nur hat sich natürlich niemand für das Geschriebene interessiert. :D

    Und so, mangels an Kritik, ist nie irgendetwas fertig geworden.

    Der RPG-Maker hat mich dahingehend fasziniert, da es eine(oder gar mehrere) große Community gab, die sich darüber ausgetauscht und unterstützt hat.

    So das die Eigenmotivation etwas zu erschaffen viel höher war.

    Zudem konnte man durch das spielen seiner eigenen Projekte den Fortschritt besser greifen, was mich zusätzlich noch mehr motivierte.

  • Wollte schon als Kind Spiele entwickeln, statt nur zocken.

    Gab nur damals keinen RPG Maker ^^

    Ich bin letztendlich über verschiedene Programme auf den Maker gestoßen.

    Glaube das Teil hieß Action Maker oder so, womit ich ein Castlevania Fangame machen wollte.

    Naja, war eher Käse und mich weiter umgeschaut.

    Nachdem ich dann ein paar Demos ausprobierte, war mir klar: "RPG Maker VX <3:!:" 

  • Naja ich kam durch Vampires Dawn 1 zum Maker, und da wollte ich auch immer ein Game erstellen. Darunter waren einige Trashige Trashgames die glücklicherweise durch ein Festplattendesaster unwiederrufbar verloren gingen.


    Mittlerweile hab ich einfach keine Zeit mehr produktiv zu werkeln geschweige den zu zocken

  • Peggel : hier :)


    Ich habe damals auf einen alten IBM Rechner nur mit Basic einfache Sachen gemacht, die ja damals nicht mehr waren, als Zeichen, die sich über den Bildschirm bewegen. Beim Atari ST war das dann nicht unbedingt mehr.


    Habe dann die Programmierung von Games viele Jahre liegen lassen, da es damals auch keine Engines gab und ich nicht so tief in die Programmierung eintauchen wollte. Dazu hatte ich einfach andere Hobbies wie Musik die Vorrang hatten.


    Vor ca. 2,5 bis 3 Jahren bin ich wieder auf Blender gekommen, welches man mittlerweile ja gut bedienen kann und habe angefangen 3D-Modelle zu bauen. Und dann kam Unity dazu und über meine Gaming-Radiosendung bin ich mal dazu gekommen mich näher mit dem RPG Maker auseinander zu setzen und stellte fest, das man hier zwar nicht so viel und so tolle Sachen wie mit Unity machen kann, aber dafür kann man schnell tolle Level mit Handlung aufbauen, was auch seinen Reiz hat. Daher fahre ich nun Zweigleisig: Unity für andere Arten von Games und mit dem RPG Maker einfach mal ein schönes, nettes RPG aufbauen.


    Zukünftige Ziele? Wenn ich Spiele zusammen bauen kann, mit denen man sein Taschengeld etwas aufbessern kann, sage ich nicht nein, aber aktuell steht der Spaß am Erschaffen im VOrdergrund. Was kommt wird sich zeigen :)

  • Rollenspiele wie Albion, SiegeOfAvalon,FinalFantasy usw haben mich schon immer fasziniert. Als ich dann gesehen habe wie Vampires Dawn erstellt wurde, dachte ich sowas möchte ich auch.


    Durch mein IT Studium kam ich dann auch mit der Programmierung immer mehr in Berührung und kann immer mehr. Leider fehlt mir oft nur etwas die Zeit und das grafische Talent die Fantasie und Ideen die ich habe nach meinen Ansprüchen umzusetzen. Daher habe ich immer wieder alles verworfen, da ich gelernt habe wie etwas besser geht.


    Oft gehe ich auch zu logisch an die Sache und will alles logisch durchplanen und alle Lücken und Eventualitäten durchgehen. Aber wenn ich mir meine Lieblingsspiele oder Serien angucke gibts einfach so oft Logikfehler, dass ich mich mittlerweile damit abgefunden habe, dass nicht alles logisch und sinnvoll abgerundet sein muss.


    LG

    Meine Ressourcen 


    "Es gibt nur 10 Arten von Menschen, die einen können Binär lesen, die anderen nicht."

    -Quelle Unbekannt

  • Mit klassichen Rpgs hatte ich als Kind schon viel zu tun. Ich glaube mit den ersten selbst gebastelten Teilen kam ich auch nur in Kontakt, weil ich auf der Suche war noch einer Fortsetzung zu Lufia (ich hab so erst erfahren, das hier in Deutschland nur der eigentlich zweite Teil raus kam, für die Snes) und bin so auf ein paar Fanmade Games gestoßen.

    Selbst gebastelt hab ich damals noch nicht. Das kam erst viele viele Jahre später, und das auch nur, weil ich die erzählweise der Geschichten in einem Spiel anders darstellen lässt, als in einem Roman, oder Comic.

    Den Gedanken fand ich einfach interessant, wie stellt man es an, das eine Geschichte spannend wird und bleibt, wenn man es eben spielt, also selbst Handelt. Wie streut man Informationen ein und und und.

    Was dann letztendlich der Auslöser war, das ich tatsächlich Anfing mit dem Rpgmaker zu basteln, kann ich gar nicht mehr so sagen. Das Program hab ich von einem Freund bekommen, und fing dann einfach an dran rum zu basteln und nun entsteht ein Abschnitt nach dem anderen. Meine Ansprüche werden größer, und muss noch mehr Lösungen suchen und und und.

  • Bei mir hat es, glaube ich, mit dem Gedanken angefangen: "Hey, so ein Spiel ist doch bestimmt einfacher zu erstellen als ein Comic. Immerhin kann man die Grafiken ja immer wieder verwenden." Hah! Als ob das so einfach wäre.

    Bei dem Format geblieben bin ich letztlich, weil Musik, Soundeffekte, Animationen und - nicht zu unterschätzen - beliebig große Textmengen einfach ganz eigene Möglichkeiten bieten.


    Nostalgie spielt natürlich auch eine Rolle; allerdings bisher eher eine untergeordnete, da mir das nötige Handwerkszeug fehlte die Spiele, die ich gerne machen würde auch umzusetzen. Anders als viele hier bin ich in meiner Jugend (und eigentlich bis heute) nie mit Konsolenspielen und JRPGs in Kontakt gekommen, was die Maker-Serie für meine Zwecke nur bedingt geeignet macht. Seit ich mit dem Programmieren begonnen habe, beginnen einige Ideen jedoch langsam in greifbare Nähe zu rücken.

  • Ich bin mit dem C64, Atari und Snes groß geworden.

    Dort waren so die klassischen RPG´s meine Favoriten, und als Kind da man dort noch nicht so versiert aufs Internet war, hab ich mir eigene Lösungsbücher gebastelt.


    Dies führte dazu das ich älter wurde, und auf den RM2K aufmerksam wurde.

    Ab da wusste ich, des möchte ich auch mal machen, da will ich meine Fantasie reinstecken und meine Welt genauso Wundervoll verpacken.


    Inspirationen gab es zuhauf durch den Snes. Terranigma, Zelda, Lufia, Secret of Mana, Final Fantasy,... um ein paar zu nennen.


    Finde es nur schade, dass das Gameplay Genre von früher leider nur nicht Mainstream genug für die heutige Zeit mehr ist.

    Positiv genug, dass es genug solcher Leute wie wir es wieder aufleben lassen. :)

  • Finde es nur schade, dass das Gameplay Genre von früher leider nur nicht Mainstream genug für die heutige Zeit mehr ist.

    Da schließe ich mich dir voll und ganz an! Die damaligen Spiele hatten noch Herz und Seele und konnten einen in ihre Welt entführen. Es ist wirklich traurig, dass Spiele in diesem Stil heute zur Seltenheit geworden sind und es nur noch um High-End Grafik und sonstigen Bullshit geht.


    DerKIAS

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  • Auf die Gefahr hin den Thread zu derangieren, man sollte sich da aber auch nicht von seiner rosaroten Nostalgiebrille täuschen lassen. Dass Spiele einen früher ganz anders mitgerissen haben, liegt wahrscheinlich weniger an den Spielen als an einem selbst. Das erste Mal ist immer etwas Besonderes und daher ist es ganz natürlich, dass Spiele in der Jugend einen weitaus stärkeren Eindruck hinterlassen, als in unserem mittlerweile etwas abgebrühterem Alter.


    Es gibt Spiele, die immer einen speziellen Platz in meinem Herzen einnehmen werden, aber nüchtern betrachtet sind viele davon voll von Designentscheidungen, bei denen ich heute die Hände über dem Kopf zusammenschlagen muss.

  • xD Du sprichst mir aus der Seele Salamander

    Ich habe gestern "Mystic Quest Legends" für den SNES raus gekramt und mal so gespielt, als wäre es in unserer Community vorgestellt worden und ich konnte nicht mehr aufhören zu meckern. Das Leveldesign ist langweilig und billig, die Texte sind Grütze, die Chars sind nicht mehr als ein Name, das Balancing ist für den A**** und die Spielmechaniken langweiliger den je.

    Die meisten Spiele dieser Ära würden die Spieler heute eher als langweilig, detailarm, platt und vorhersehbar betiteln, würden sie sie zum ersten mal spielen. Ich weiß nicht, warum so viel auf die neuen Spiele geschimpft wird, da steckt so viel mehr drin, als das was von früher glorifiziert wird.

  • Das mit der Rosaroten Brille ist so ein Argument was mich immer schmunzeln lässt.

    Ich war diesem ganzen Highend Graphik quatsch schon zu PS2 Zeiten leid und habe da Pixelgrafiken schon vermisst.

    Für die PS4 habe ich ein einziges vernüftiges RPG rundenbasierte RPG, das war es.

    Bei dem AAA Kram der heute rauskommt spiel ich doch lieber alte PS1 Spiele, Indie oder RPG Maker Spiele.

    Die großen Konzerne laufen größtenteils einfach dem Trend nach, momentan stehen ja alle auf Action RPGs realtime Zeug.

    Highend Grafik ist ja sowieso immernoch so wichtig das oft in kauf genommen wird das man grade so nur auf 30 FPS kommt, allein das ist schon ein Grund ein Spiel nicht zu kaufen.

    Mir fällt der Unterschied zwischen 30 und 60 FPS auf, "schlechtere" Grafik und dafür Flüssiges Gameplay ist definitv besser.